"Europa muss umdenken im gesamten Lebensmittelsektor. Die Skandale bei Nahrungs- und Futtermitteln im vergangenen Jahrzehnt haben gezeigt, welch große Besorgnis sie bei den Verbrauchern auslösen und gleichzeitig welche bedrohlichen Folgen sie für die Existenz der Landwirte und die Lebensmittelwirtschaft haben. Gewinnmaximierung darf nicht über Sicherheit, Qualität und Transparenz in der Erzeugung gehen", betonte Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich heute bei einem Symposium mit der Lebensmittelindustrie, bei dem ein "Neues europäisches Lebensmittelmodell" diskutiert wird, dessen Ziel es ist, die Mitgliedstaaten zu einem gemeinsamen hohen Standard zu führen. "Österreich hat bereits vor zehn Jahren mit seinem Lebensmittelmodell - dieses orientiert sich am Prinzip der Nachhaltigkeit und beruht auf den vier Grundprinzipien Produktsicherheit, Qualität, Herkunft, Vielfalt und seit 2011 auch Regionalität - den richtigen Weg eingeschlagen und damit die Vorreiterrolle übernommen", erklärte Berlakovich.
Mit der Initiative "Unternehmen Landwirtschaft 2020" hat der Minister eine gemeinsame Strategie für die Zukunft der heimischen Land- und Fortwirtschaft geschaffen, um den Bäuerinnen und Bauern eine Perspektive zu geben. In den Workshops soll eine Strategie für die gesamte Lebensmittelwirtschaft erarbeitet werden. Basierend auf den Aspekten der Lebensmittel- und Ernährungssicherung, Gesundheit und Produktqualität.
Mit der Initiative "Unternehmen Landwirtschaft 2020" hat der Minister eine gemeinsame Strategie für die Zukunft der heimischen Land- und Fortwirtschaft geschaffen, um den Bäuerinnen und Bauern eine Perspektive zu geben. In den Workshops soll eine Strategie für die gesamte Lebensmittelwirtschaft erarbeitet werden. Basierend auf den Aspekten der Lebensmittel- und Ernährungssicherung, Gesundheit und Produktqualität.