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Zuchterfolg ist immer nur Etappensieg

Warum Zucht auch bei Bienen nicht am Stand treten darf und wo Gefahr droht, erklärt Imkermeisterin Heidrun Singer.
Mit durchschnittlich acht bis zehn Bienenvölkern betreiben Imker die Bienenhaltung nebenberuflich oder hobbymäßig. Das Steuerrecht behandelt sie deshalb als Liebhaberei  da sie keine Einnahme im steuerrechtlichen Sinn darstellt. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
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Mit durchschnittlich acht bis zehn Bienenvölkern betreiben Imker die Bienenhaltung nebenberuflich oder hobbymäßig. Das Steuerrecht behandelt sie deshalb als Liebhaberei, da sie keine Einnahme im steuerrechtlichen Sinn darstellt. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
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Mit durchschnittlich acht bis zehn Bienenvölkern betreiben Imker die Bienenhaltung nebenberuflich oder hobbymäßig. Das Steuerrecht behandelt sie deshalb als Liebhaberei, da sie keine Einnahme im steuerrechtlichen Sinn darstellt. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
Mit durchschnittlich acht bis zehn Bienenvölkern betreiben Imker die Bienenhaltung nebenberuflich oder hobbymäßig. Das Steuerrecht behandelt sie deshalb als Liebhaberei  da sie keine Einnahme im steuerrechtlichen Sinn darstellt. © LK NÖ/Pöchlauer-Kozel
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Die österreichische Carnica Biene wird ob ihrer überragend positiven Eigenschaften wie Sanftmut, Sammeleifer, Langlebigkeit, Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und Umweltanpassung, weltweit geschätzt. Die Carnica gilt als die "zahmste“ Bienenrasse. Dieser Umstand ist im Hinblick auf das trendige urbane Imkern, also die Haltung von Bienen im dicht besiedelten Raum, von großer Bedeutung.

Stillstand heißt verlieren

Zucht und Zuchterfolg sind stete Prozesse und immer nur Etappensiege. Jeder Stillstand in der Zucht ist dem Verlieren gleich zu setzen. Die vorhandenen Erbfaktoren bestimmten den Zuchterfolg, den man ständig überprüfen muss. Nur intensive Neuselektion aus einer großen Anzahl von Vergleichskolonien kann die Möglichkeit schaffen, wertvolle Erbvermittler zu erhalten.
Nur die Vielzahl und die Vielfalt der Vatervölker in ihrer Gesamtheit garantiert, dass trotz gelenkter Zucht, die von der Natur vorgegebene Mannigfaltigkeit der Genkombinationen erhalten bleibt.

Drohnen fremder Rassen gefährden Zuchtfortschritt

Die Anpaarung verschiedener Carnica-Stämme und Linien ist in der Zucht vorteilhaft. Sie gewährleistet die notwendige Blutauffrischung und eine Neuverfestigung der Erbanlagen. Katastrophale Folgen handelt man sich ein, wenn die Carnica-Königin von Drohnen einer fremdartigen Bienenrasse begattet wird. Durch diese Fremdpaarungen läuft Österreich Gefahr, innerhalb kürzester Zeit ein unwirtschaftliches Rassengemisch von Bienen zu beherbergen.

Naturauslese ist Ausgangspunkt

Um den erreichten Stand in der Bienenzucht zu erhalten, muss der Züchter die Naturauslese als Ausgangspunkt beachten und sich an den biologischen Vorgaben und Gegebenheiten der Jetzt-Biene orientieren. Verantwortungsvolles Züchten bedeutet Veredeln und jede Vergewaltigung des Biens wird in einem Desaster enden, denn nur in symbiotischer Gemeinsamkeit mit unserer Biene sind wir stark und können die volkswirtschaftlichen Erfordernisse des 21. Jahrhunderts erfüllen.
03.06.2013
Autor:Heidrun Singer
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