Univ.-Prof. Dr. Thilo Hofmann sieht Vor- und Nachteile im Einsatz von Nano-Pestiziden. © privat |
Welche Risiken und Chancen Pestizide auf Basis winziger Partikel in einer Größenordnung von 1-100 Nanometern (ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter) für die menschliche Gesundheit und die Umwelt bergen, geben der Wissenschaft noch Rätsel auf. Eine umfassende Analyse haben Thilo Hofmann und Melanie Kah vom Department für Umweltgeowissenschaften an der Universität Wien durchgeführt und in der Fachzeitschrift "Critical Reviews in Environmental Science and Technology“ veröffentlicht.
"Nano-Pestizide wurden in den letzten Jahren sehr aktiv in den Laboren der Agroindustrie entwickelt, ohne dass dieses Thema das öffentliche Bewusstsein, geschweige denn die staatlichen Behörden, erreicht hätte“, kritisiert Hofmann. Derzeit würden noch keine Nano-Pestizide vermarktet. "Das wird sich aber in naher Zukunft ändern und unweigerlich sowohl zu neuen Risiken als auch zu neuen Vorteilen für Umwelt und menschliche Gesundheit führen.“
"Nano-Pestizide wurden in den letzten Jahren sehr aktiv in den Laboren der Agroindustrie entwickelt, ohne dass dieses Thema das öffentliche Bewusstsein, geschweige denn die staatlichen Behörden, erreicht hätte“, kritisiert Hofmann. Derzeit würden noch keine Nano-Pestizide vermarktet. "Das wird sich aber in naher Zukunft ändern und unweigerlich sowohl zu neuen Risiken als auch zu neuen Vorteilen für Umwelt und menschliche Gesundheit führen.“



